Überflutungen am A10 Center

Im Ortsbereich Hoherlehme, vor allem im Umfeld des A10 Centers, muss das System der Regenwasserableitung und -versickerung deutlich verbessert werden. Das haben die zwei Starkregenereignisse der letzten Wochen deutlich gemacht. Das A10 Center ist regelrecht übergelaufen und hat den Straßenverkehr dort zeitweilig zum Erliegen gebracht. Unsere Wildauer Feuerwehr war im Dauereinsatz, und das auch zu Zeiten, in denen die meisten anderen Menschen den Schlaf des Gerechten schlafen.

Im Bereich des A10 Centers muss etwas gemacht werden. Die Versiegelung des Bodens ist sehr umfangreich und darüber hinaus ist der Boden in diesem Gebiet nur wenig versickerungsfähig aufgrund seines hohen Lehmanteils (Hoherlehme).

Eine Lösung kann nur im Teamwork aller Beteiligten und Betroffenen geschaffen werden. Die Stadt hatte deshalb bereits am 12.07.2017 einen Großteil der Beteiligten und Betroffenen an einen Tisch geholt, um eine Verständigung über Lösungsmöglichkeiten zu erreichen. Ein erstes gemeinsames Ergebnis war, zunächst ein qualifizierten Fachbüro mit einer Gesamtkonzeption zu beauftragen. Diese Konzeption soll die Ursachen erforschen, die Stärken und Schwächen des jetzigen Systems analysieren und verschiedene Lösungsansätze zur Verbesserung der Regenwasserableitung und -versickerung aufzeigen. Die Stadt Wildau holt gegenwärtig Angebote für eine solche Gesamtkonzeption ein. Diese werden mit den Beteiligten und Betroffenen beraten mit dem Ziel, diese Gesamtkonzeption gemeinsam umzusetzen. Im Nachgang werden dann abgestimmte Investitionen unterschiedlicher Akteure in die Regenwasserableitung und -versickerung folgen müssen. Der gemeinsame Investitionsaufwand wird nicht gering sein. Er ist aber notwendig, weil auch Starkregenereignisse auf Grund des Klimawandels zukünftig noch öfter auftreten werden. Die Stadt Wildau hat sich bereit erklärt, in diesem notwendigen, komplexen Verbesserungsprozess zu moderieren und inhaltlich federführend zu sein.

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