Wohnungen in Wildau – keine einfachen Problemlösungen!

Wohnungen sind knapp – vor allem in den Ballungsräumen. Der Wohnungsbau ist relativ teuer. Die starke Baukonjunktur führt zu steigenden Preisen. Dazu kommen rechtlich bestimmte Wohnungsanforderungen, zum Beispiel in Bezug auf die notwendige Energieeinsparung. Auch die Anforderungen der Mietinteressenten an die Qualität der Wohnungen sind hoch. Deshalb ist Wohnungsbau heute eine insgesamt teure Angelegenheit. Mit entsprechenden Auswirkungen auf die Mieten. Zum Glück sind die Zinsen gegenwärtig niedrig, was die Kostensteigerung beim Hausbau dämpft.

Dennoch verursacht der Wohnungsmarkt ernsthafte soziale Probleme – Wohnungen sind knapp und teuer. Um eine neue Wohnung anmieten zu können, braucht man einen sichereren Arbeitsplatz mit einer guten Bezahlung.

In Wildau gibt es einen weiteren günstigen Umstand. Die Stadt hat eine eigene Wohnungsbaugesellschaft. Sie muss zwar wirtschaftlich gut arbeiten, ist aber nicht profitorientiert. Deshalb werden auch nicht alle Mieterhöhungsmöglichkeiten, die der Markt bietet, ausgenutzt. Wichtig ist es gegenwärtig, in Wildau und Umgebung das Wohnungsangebot zu verbessern bzw. zu erhöhen, um das Missverhältnis von Angebot und Nachfrage mittelfristig zu beseitigen.

Die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft mbH (WiWO) hat einen interessanten konzeptionellen Ansatz entwickelt, um den Mietanstieg bei neuen Wohnungen zu begrenzen; eine Verkleinerung der Wohnungsgröße, aber gleichzeitige Optimierung der Wohnungseinheit. Somit keine unnötigen Kosten. Wunder in Bezug auf die Miethöhe kann dieser Ansatz aber auch nicht bewirken. Die notwendigen Flächen müssen gebaut, finanziert und refinanziert werden. Immerhin hat die WiWO mehrere hundert belegungsgebundene Sozialwohnungen zu relativ günstigen Mietbedingungen. Außerdem gibt es in Wildau eine leistungsstarke Wohnungsgenossenschaft mit noch günstigeren Mieten. Wildau steht deshalb in Bezug auf den Wohnungsmarkt relativ gut dar. Es sollte aber weiter neu gebaut werden, durch WiWO, Wohnungsgenossenschaft und private Bauherren.

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